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[C4E]-Cpt.Esel- | 30.11.12 18:00 Uhr
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Freier Dropbox-Konkurrent

Der Softwareentwickler Owncloud Inc. erhält 2,5 Millionen US-Dollar von verschiedenen Investoren. Das Geld soll in die File-Sharing- und File-Synchronisierungssoftware Owncloud fließen, die auch als Open Source zur kostenlosen Nutzung bereitsteht.

Mit einer Finanzspritze in Höhe von 2,5 Millionen US-Dollar will das US-Startup Owncloud seine gleichnamige File-Sharing- und File-Synchronisierungssoftware weiterentwickeln und vermarkten. Die Investition stammt von mehreren Business Angels und vom Wachstumsfinanzierer General Catalyst Partners, der Owncloud Inc. seit der Gründung begleitet. Owncloud-Chef Markus Rex plant, "die Kundenbasis im Bereich Großunternehmen und Bildung aggressiv auszubauen", zudem sollen Serviceprovider unterstützt werden, die Owncloud-Dienste anbieten.

Das von Owncloud Inc. entwickelte und gepflegte Open-Source-Projekt Owncloud ermöglicht es, mit einer PHP-basierten Serveranwendung und zugehörigen Softwareclients Adressen, Termine, Bilder, Office-, Video- und Audiodateien zu teilen und zu synchronisieren. Die Community-Edition von Owncloud ist kostenlos zugänglich.

Käufer der kommerziellen Owncloud-Software erhalten zusätzliche Funktionen und Unterstützung bei der Wartung. Derzeit erweitert Owncloud die Software um für den professionellen Einsatz relevante Funktionen wie dynamische Storage-Zuteilung, ein Logging-Modul und Support für Oracle-Datenbanken.

Anders als bei Cloud-Storage-Diensten wie Dropbox können die Dateien bei Owncloud auf eigenen Speichersystemen und bei verschiedenen Hosting-Dienstleistern liegen. Owncloud wirbt damit, dass Unternehmen und Privatanwender damit "die volle Kontrolle über all ihre digitalen Inhalte" behalten.

Das Konzept scheint aufzugehen: Bisher wurden laut Unternehmensangaben 650.000 Downloads von Owncloud gezählt. Die Software und komplette Serverdienste werden weltweit über ein Partnernetz von derzeit 70 Systemintegratoren und Serviceprovidern vertrieben. Als Beispiele für Unternehmen, die Owncloud einsetzen, werden die Stuttgarter Lebensversicherung, die University of Florida und die ETH Zürich genannt.

"In diesem zunehmend enger werdenden Markt gibt es niemanden, der sich wie Owncloud in eine vorhandene IT-Umgebung integrieren kann und den Kunden die Möglichkeit bietet, internen und externen Storage flexibel miteinander zu kombinieren", sagte Larry Bohn, Managing Director des Lead- Investors General Catalyst, der neues Mitglied im Aufsichtsrat von Owncloud Inc. wird. Bohn geht davon aus, dass sich Owncloud mit seinen Fähigkeiten im Markt differenzieren kann und damit erfolgreich sein wird.

Owncloud Inc. wurde 2011 in Boston gegründet. Das europäische Büro ist in Nürnberg.


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[C4E]-Cpt.Esel- | 30.11.12 16:00 Uhr
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Battlefield 3: Patch

Ein Jahr hat Battlefield 3 mittlerweile auf dem Buckel, Entwickler DICE hört mit den Updates aber nicht auf. Ein neuer Patch kümmert sich so um einige Probleme der PS3 Spieler und behebt zahlreiche Bugs.

Am 27. November ging der neue Battlefield 3 Patch auf den Konsolen live, am 4. Dezember ist dann die PC-Version dran. Unter anderem hat man umfangreiche Balancing-Änderungen an den Waffen vorgenommen und einige Bugs gefixt.

Die kompletten Patchnotes + Download-Anleitungen findet ihr auf dem offiziellen Blog. Hier schon einmal ein paar der Änderungen:

  • Addressed input lag on PS3
  • Improved audio stability on PS3
  • Weapons balancing
  • Weapons bug fixes
  • M-COM disarm fix
  • Alborz Mountains rock fix
  • Operation Shield/Alborz Mountains Tank Superiority area fix
  • Death Valley collision fix
  • Sharqi Squad Rush spawn fix
  • Alborz Mountains Squad Rush fix
  • Gunship balancing changes
  • Mobile Artillery spawn bug fixed
  • Tweaked hard to get medals

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[C4E]-TheClown- | 30.11.12 12:54 Uhr
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New Fullmember

Ab heute darf sich

[C4E]_Atalja

offiziell wieder als vollwertiges Member unseres Clans fühlen.

Ich heiße dich herzlich willkommen und wünsche weiterhin

viel Spaß mit und bei uns!

 

MfG Clown


[C4E]-Cpt.Esel- | 29.11.12 18:00 Uhr
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Spielspaß gegen Ortsdaten

Die echte Welt ist Schauplatz von Ingress, einem Augmented-Reality-Spiel von Google. Das dreht sich um eine seltsame Energie, die europäische Wissenschaftler entdeckt haben. Nebenbei dürfte die Android-App wertvolle Ortsdaten an Google liefern.

 

Mit Ingress bietet Google ein Spiel an, das Besitzer von Android-Smartphones raus in die echte Welt schickt - wo sie dann mithelfen, der Menschheit eine mysteriöse Energiequelle zu erschließen, oder sie davor zu bewahren. Dazu muss sich der Spieler für eine von zwei Fraktionen entscheiden, die The Enlightened oder The Resistance heißen, und dann in den Straßen etwa seiner Heimatstadt nach der Energie suchen, Portale hacken und Gegenstände einsammeln und in das eigene Gebiet bringen.

 

Dazu reichert Ingress auf dem Smartphone die Daten der echten Welt in typischer Augmented-Reality-Manier mit virtuellen Informationen, Karten und sonstigen Details aus dem Spiel an. Vorteil für Google: Das Unternehmen dürfte so vom Spieler neue und verfeinerte ortsbezogene Daten etwa für seine Kartendienste und das damit verbundene Anzeigengeschäft bekommen.

 

Das Spiel entsteht im Auftrag von Google beim Entwicklerstudio Niantic Labs, und zwar nur für Android. Derzeit befindet sich Ingress noch in der geschlossenen beta ; Einladungen gibt es über die Homepage des Spiels. Wann das Programm öffentlich erhältlich ist, ist noch nicht bekannt.


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[C4E]-Cpt.Esel- | 29.11.12 16:00 Uhr
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Studie: Megaupload-Schließung

Das hatte sich die Filmindustrie so schön vorgestellt: Megaupload schließen, und schon gehen wieder mehr Leute in die Kinos. Eine Studie legt nahe, dass das Ende des File-Hosters im Januar 2012 allerdings keinen Effekt an den Kinokassen hatte – für kleine Filme sogar eher einen leicht negativen. Das ist natürlich ein gefundenes Fressen für Filesharing-Befürworter – doch das Paper selbst ist leider mit Vorsicht zu genießen.

So gerne man der Sache glauben würde – was in verschiedenen Medien aus der Studie gemacht wird, das gibt die wissenschaftliche Arbeit leider nicht unbedingt her (Macnotes spricht sogar von einem “Bloggermärchen”). Angeblich belegt die Studie, dass seit der Schließung von Megaupload einzelne Kinofilme weniger Umsatz gemacht haben und legt nahe, dass Filesharing also einen positiven Effekt auf die Kinowelt haben könnte. So berichten zumindest diverse Medien.

Futurezone hatte am Samstag via Torrentfreak die Studie von zwei Forschern der LMU München und der Copenhagen Business School aufgegriffen, die sich mit dem Effekt der Megaupload-Schließung auf die Ergebnisse von Filmen an den Kinokassen auseinandersetzte. Am Abend schrieb die Süddeutsche das Ergebnis nach und setzte noch zwei weitere Studien in diesen Zusammenhang.

Die dreiseitige Zusammenfassung der Arbeit über “Piracy and Movie Revenues” ist als PDF verfügbar. Dort schreiben Peukert und Claussen:

Our counterintuitive finding may suggest support for the theoretical perspective of (social) network effects where file-sharing acts as a mechanism to spread information about a good from consumers with zero or low willingness to pay to users with high willingness to pay. The information-spreading effect of illegal downloads seems to be especially important for movies with smaller audiences. ‘Traditional' theories that predict substitution may be more applicable to blockbusters.

Sie interpretieren ihre Ergebnisse also dahingehend, dass Filesharing für Mund-zu-Mund-Propaganda für kleine Filme sorgt. Was anhand der Datenlage eher wishful thinking ist (mehr zum “Quasi-Experiment” bei Macnotes).

Problematisch bei der Erhebung ist die Grundannahme: Dass man die Effekte von der Schließung von Kim Dotcoms Filehoster an den Einspielergebnissen von Filmen ablesen kann (und noch dazu ohne die Monate November/Dezember nach der Schließung drinzuhaben, die traditionell stärksten Kino-Monate!). Die Einspielzahlen von Kinofilmen sind von deutlich mehr Faktoren abhängig als von dem Ende eines einzelnen Filehosters. Selbst die Filmindustrie wird nicht annehmen, dass die Schließung von Megaupload für ablesbare Prozent-Ausschläge an den Kinokassen sorgt.

Das Problem liegt auch darin, dass Wissenschaft nur schwer einen Kausalzusammenhang abfragen kann. Wenn zwei Faktoren gleichzeitig ausschlagen, kann nicht beantwortet werden, welcher Faktor Ursache und welcher Wirkung ist. Wenn Studien beispielsweise ergeben, dass Filesharing-Nutzer gleichzeitig mehr Geld für Musik ausgeben als Nicht-Filesharing-Nutzer, ist das eigentlich banal: Wer sich sowieso nicht für Musik interessiert (und nur wenig kauft), saugt natürlich auch keine Musik.

Insofern liefert die Megaupload-Studie viel Interpretation(-sspielraum), aber wenig Fakten. Das Ergebnis könnte eher lauten: Nach dem Januar 2012 haben einzelne Filme auch nicht mehr Geld im Kino eingenommen als vorher. Ob Megaupload damit etwas zu tun hat oder nicht, keine Ahnung.


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